Vorsorgevollmacht

1. Die Vorsorgevollmacht

Wenn Sie eines Tages altersbedingt oder aus sonstigen Gründen krank, gebrechlich oder betreuungsbedürftig werden sollten und deswegen eine Person Ihres Vertrauens beauftragen möchten, die sich um alle wichtigen Angelegenheiten für Sie kümmern soll, ist die Vorsorgevollmacht das richtige Mittel. Damit decken Sie nicht nur die üblichen Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens ab, wie es eine allgemeine Vollmacht macht. Sie haben mit dieser erweiterten Vollmacht jemanden, der Sie grundsätzlich wie ein Betreuer im Sinne des Betreuungsrechts vertreten kann.

Wichtig: Es gibt für die Vorsorgevollmacht zwar keine vorgeschriebene Form. Sollten allerdings Grundstücksangelegenheiten mit abgedeckt werden, muss ein Notar hinzugezogen werden. Auch Banken erkennen die Vorsorgevollmacht genauso wie alle anderen Vollmachten normalerweise nur an, wenn die Unterschrift des Vollmachtgebers bankintern erteilt worden ist.

Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Rechtsanwalt oder dem beurkundenden Notar beraten, wenn Sie sich beim Inhalt unsicher sind.

Beachten Sie auf alle Fälle, dass Sie bzw. der Vollmachtgeber bei der Vollmachtserteilung geschäftsfähig sein müssen. Hat ein Notar die Vollmacht beurkundet, sind Feststellungen zur Geschäftsfähigkeit durch den Notar allerdings nicht für das Vormundschaftsgericht bindend.

Das Gericht wird bei Bedenken gegen die Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt der Vollmachtserteilung von Amts wegen hierzu ermitteln. Wird der Vollmachtgeber später geschäftsunfähig, bleibt es dagegen bei der wirksamen Vollmacht. Dies hat den Vorteil, dass Sie in den meisten Fällen keinen gerichtlich bestellten Betreuer brauchen, was andernfalls häufig der Fall wäre.

2. Vorlage für eine Vorsorgevollmacht

Wir bieten Ihnen deshalb einen interaktiven Vorsorgevollmachtsvordruck an, der dem des Bundesjustizministeriums entspricht und den wir mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums verwerten durften.

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