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    Virusinfektion während einer Pauschalreise ein Reisemangel?

    - Erkrankt ein Pauschalreisender im Hotel, ist nur dann von einem Reisemangel auszugehen, wenn die Ursache für die Erkrankung im Verantwortungsbereich des Reiseunternehmens liegt. Für eine Virusepidemie unter den Gästen ist das Hotel verantwortlich ist, wenn nachgewiesen ist, dass mindestens 10 % der Gäste daran erkrankt sind. Das muss im Streit der erkrankte Reisende nachweisen. Ein junges Paar hatte eine 10-tägige Pauschalreise nach Rhodos gebucht. Schon in der ersten Nacht im Hotel erkrankten b…

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    Flugreise: Entschädigung gibt es nur direkt von der Airline

    - Nationale Beschwerdestellen wie beispielsweise das deutsche Luftfahrtbundesamt sind nicht dafür zuständig, den Anspruch einzelner Flugpassagiere auf eine Fluggastentschädigung durchzusetzen (z.B. im Fall einer Flugverspätung). Betroffene Passagiere müssen sich deshalb mit ihren Forderungen direkt an die jeweilige Fluggesellschaft wenden. Verspäten sich Flüge erheblich oder fallen ganz aus, können betroffene Fluggäste nach der EU-Fluggastrechteverordnung von der Fluggesellschaft eine Entschädigun…

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    Kein Ersatz der Stornokosten bei Reiserücktritt nach Tod des Partners

    - Stirbt der Ehepartner, ist das kein Grund für den Rücktritt von einer gemeinsam geplanten Reise. Trauer gilt nicht als unerwartet schwere Erkrankung im Sinne der Reiserücktrittsbedingungen. Ein Ehepaar hatte für Juni 2014 eine 10-tägige Flusskreuzfahrt durch den Norden Frankreichs zum Preis von rund 5.700,00 € gebucht. Am 30.4.2014 beantragte die Frau eine Reiserücktrittsversicherung für sich selbst, ihren Ehemann und zwei weitere Reisende. In der Nacht darauf starb ihr Mann völlig unerwartet. D…

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    Bei Verspätung nach Todesfall muss Airline nicht zahlen

    - Stirbt ein Passagier an einem Herzinfarkt im Flugzeug und kommt es dadurch zu einer erheblichen Verspätung, steht den anderen Fluggästen keine Ausgleichszahlung zu. Ein Todesfall ist ein sogenannter außergewöhnlicher Umstand , der die Fluggesellschaft von der Zahlungspflicht entbindet. Eine Passagierin erlitt noch vor dem Start in Fuerteventura im Flugzeug einen Herzinfarkt und verstarb. Durch die Behandlung an Bord wurde die maximal zulässige Flugzeit des Piloten überschritten. Der Rückflug kon…

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    AGB zur Änderung von Reisedaten im Flugschein muss eindeutig sein

    - Einige Klauseln in den AGB der Lufthansa sind unwirksam, weil sie nicht transparent sind und Passagiere somit unangemessen benachteiligt werden. So darf die Airline beispielsweise keine Gebühren für die Korrektur eigener Fehler in den Reisedaten des Flugscheins verlangen. Verbraucherschützern waren die Regelungen im Kleingedruckten der Lufthansa über die Änderung von Reisedaten (z.B. Flugnummer, Abflugort, Namen des Passagiers) ein Dorn im Auge. So bestimmten die AGB unter anderem, dass die Reis…

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    Unterbliebene schriftliche Information über Fluggastrechte macht Anwaltskosten erstattungsfähig

    - Sofern eine Fluggesellschaft ihre Informationspflichten verletzt und Fluggäste nicht schriftlich auf die EU-Fluggastrechte bei Verspätung hinweist, dürfen diese zur Durchsetzung ihrer Ansprüche einen Anwalt beauftragen. Die Fluggesellschaft ist in diesem Fall verpflichtet, die außergerichtlichen Anwaltskosten zu erstatten. Ein Fluggast erlebte auf einer Flugreise eine erhebliche Verspätung. Ihm waren von der Fluggesellschaft keinerlei schriftliche Hinweise auf die Ansprüche nach der EU-Fluggastr…

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    Flugtickets müssen bei Buchung vollständig bezahlt werden

    - Airlines und Buchungsportale dürfen bei Flugbuchungen verlangen, dass Kunden das Ticket sofort bezahlen. Das gilt selbst dann, wenn der Flug Monate im Voraus gebucht wird und gilt unabhängig vom Ticketpreis. Wer einen Flug bucht, muss den Flugpreis gleich und in voller Höhe bezahlen, unabhängig davon, wann er die Reise antritt. Das ist gängige Praxis, die allerdings der Verbraucherzentrale NRW ein Dorn im Auge war. Sie ging deshalb gegen entsprechende Klauseln von mehreren Airlines vor (z.B. Luf…

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    Online-Buchung eines Fluges muss auch kostenlos möglich sein

    - Ein Online-Buchungsportal für Flüge muss mindestens eine gängige Zahlungsmethode kostenlos anbieten. Unzulässig ist es, dafür nur Visa Electron oder eine eigene Kreditkarte bereitzustellen. Verbraucherschützer monierten die Ausgestaltung der Bezahlmethoden für die Online-Buchung von Flügen über das Portal billigfluege.de, insbesondere wurden für Kreditkartenzahlungen erhebliche Gebühren in Höhe von 9,90 € verlangt. Diese Servicepauschalen seien unzulässig. Auf dem Portal würde keine gängige und …

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    Was gilt, wenn Fluggepäck aus Sicherheitsgründen nicht befördert wird?

    - Werden an der Sicherheitskontrolle Gepäckstücke aussortiert, muss die Fluggesellschaft versuchen, den Fluggast zumindest darüber zu informieren, um die Sachlage aufzuklären. Unterlässt sie dies und bleibt das Gepäck zurück, kann dem Reisenden ein Schadensersatzanspruch zustehen. Ein Ehepaar hatte einen Tauchurlaub gebucht. Die Flugreise mit Air Berlin führte von München nach Cancún (Mexiko). Im aufgegebenen Reisegepäck des Mannes befand sich eine kleine Pressluftflasche. Ein Mitarbeiter der Flug…

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    Wann haftet ein Reiseveranstalter für Zusatzleistungen am Urlaubsort?

    - Pauschalurlauber buchen häufig über den Reiseveranstalter Zusatzleistungen wie Ausflugsprogramme (z.B. Tauchgang, Geländewagentour, Kamelritt). Kommt es dabei zu einem Unfall, stellt sich die Frage, wer haftet. Der Reiseveranstalter kann sich jedenfalls nicht mit einem unklaren Hinweis im Kleingedruckten auf den lokalen Anbieter aus der Verantwortung stehlen. Die Pauschalurlauber hatten im Rahmen einer Bulgarienreise über die Reiseleitung eine sogenannte Jeep-Safari gebucht. Bei der Tour mit Gel…