Grundstück: Anzahl der Hunde auf einem Wohngrundstück darf begrenzt werden

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Die Hundehaltung in einem Wohngebiet darf auf maximal vier Tiere beschränkt werden. Eine Hundezucht ist für die Nachbarn wegen der damit verbundenen Lärmbelästigung unzumutbar.

Ein Grundstückseigentümer bewohnte ein Haus mit Garten am Rande eines Wohngebiets. In näherer Umgebung befinden sich mehrere Einfamilienhäuser. Auf seinem Grundstück züchtete der Hundefreund im kleinen Umfang Yorkshireterrier. Bei ein bis zwei Würfen pro Jahr waren zeitweise bis zu zehn Hunde auf dem Grundstück. Spezielle bauliche Anlagen für die Hunde gab es nicht.

Nach wiederholten Beschwerden der Nachbarn untersagte die zuständige Behörde die gleichzeitige Haltung von mehr als vier Hunden auf dem Grundstück. Dagegen wehrte sich der Hundefreund - allerdings erfolglos.

Das Verwaltungsgericht Koblenz entschied, im Wohngebiet ist eine Hundezucht unzulässig. Von der Haltung derart vieler Hunde geht für die Nachbarn eine unzumutbare Lärmbelästigung aus, die das Maß der zulässigen Tierhaltung in einer durch Wohnnutzung geprägten Umgebung offensichtlich überschreitet. Sie darf auf maximal vier Tiere beschränkt werden (VG Koblenz, Urteil vom 6. 1. 2011, Az. 1 K 944/10.KO).

 

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