Nachehelicher Unterhalt: Herabsetzung oder Befristung nur ausnahmsweise

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Der anhand der ehelichen Lebensverhältnisse ermittelte und zu zahlende nacheheliche Lebensunterhalt kann nur in Ausnahmefällen befristet werden oder herab gesetzt werden.

Ob ein solcher Ausnahmefall vorhanden ist, hängt in erster Linie davon ab, ob und inwieweit durch die Ehe Nachteile darin eingetreten sind, selbst für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Solche hier relevanten Nachteile können sich vor allem ergeben aus der Dauer der Pflege und Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes, aus der Gestaltung von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit während der Ehe, oder auch aus der Dauer der Ehe selbst.

Der Beschluss zeigt, wie wichtig es ist, die Verhandlungen über den zu zahlenden nachehelichen Unterhalt sorgfältig vorzubereiten und zu führen, da, wie der Beschluss zeigt, Nachbessern sehr schwer ist (OLG Nürnberg, Beschluss vom 11.1.2012, Az. : 7 UF 747/11).

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