Probleme mit dem Heimvertrag: Hier finden Sie Hilfe

 - 

Ob Sie in einem klassischen Pflegeheim oder in einer der neueren Pflegewohnformen (z.B. Betreutes Wohnen, Wohnen mit Service, Wohngemeinschaft für Demenzkranke) leben, überall gibt es hin und wieder Probleme mit dem Heimvertrag. Der Verbraucherzentrale Bundesverband ( www.vzbv.de ) hat nun ein Projekt lanciert, mit dem er den Pflegebedürftigen bei Problemen mit ihrem Heimvertrag helfen möchte.

Da sich die Heimaufsichten fast gänzlich aus der Vertragsprüfung zurückgezogen haben, bleibt bei größeren Streitigkeiten meist nur der Gang vor das Gericht. Das Projekt Höherer Verbraucherschutz nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz - Neue Wohnformen für ältere Menschen und Einrichtungen der Behindertenhilfe soll hieran etwas ändern. Das Projekt läuft bis Ende Mai 2015 und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Pflegebedürftige Bewohner jeglicher Wohnformen sowie deren Angehörige können sich unter der Telefonnummer 01803–66 33 77 (9 ct./Min. aus dem dt. Festnetz; max. 42 ct./Min. aus dem dt. Mobilfunknetz) zu Fragen rund um den Heimvertrag beraten lassen. Die Beratungszeiten sind:

Montag 9.00–14:00 Uhr (Beratung durch die Verbraucherzentrale Brandenburg)

Dienstag 13.00–18:00 Uhr (Beratung durch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein)

Mittwoch 9.00–14:00 Uhr (Beratung durch die Verbraucherzentrale Berlin)

Dieses Angebot kommt zwar von den Verbraucherzentralen Brandenburg, Berlin und Schleswig-Holstein, gilt aber gleichermaßen für alle Bundesländer. Auf diesem Wege soll insgesamt mehr Rechtssicherheit erreicht werden, indem sich gesetzeskonforme Verträge am Markt durchsetzen.

Weitere News zum Thema

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Rechtstipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Rechtstipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.