Vermieter darf Untervermietung nicht grundlos verweigern

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Nachdem einige Mitglieder einer Wohngemeinschaft ausgezogen waren, baten die übrigen Wohngemeinschafter den Vermieter um Erlaubnis, die frei gewordenen Zimmer untervermieten zu dürfen. Hierfür unterbreiteten sie dem Vermieter Name und Anschrift der in Aussicht genommenen Untermieter. Der Vermieter verweigerte jedoch seine Erlaubnis, ohne hierfür konkrete Gründe anzugeben.

Das Landgericht Berlin verurteilte den Vermieter daraufhin zu Zahlung von Schadensersatz in Höhe der entgangenen Untermiete mit folgendem Argument: Dem Vermieter muss klar gewesen sein, dass das Ausscheiden von WG-Mitgliedern die anteiligen Belastungen der verbleibenden Mieter entsprechend erhöht. Dies und die Abschicht, weiter eine Wohngemeinschaft zu führen, genügen, um ein berechtigtes Interesse der Mieter an einer Untervermietung zu begründen. Die Mieter hatten hier alles Erforderliche getan, indem sie Name und Anschrift der Untermieter genannt hatten. wieter angaben wie beispielsweise der Beruf waren nicht erforderlich. LG Berlin, Urteil v. 8.9.2004 Az. 67 S 210/04

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