Maklerprovision auch bei Umwandlung eines Zweifamilienhauses in Eigentumswohnungen fällig

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Als Hauskäufer ist man schnell geneigt, die Maklerprovision sparen zu wollen. Dabei ist Vorsicht geboten. Schon wegen der hohen Summen, um die es hier geht, scheuen Makler nicht vor Prozessen zurück.

Eine Immobilieninteressentin erhielt vom Makler ein Angebot für den Kauf eines Zweifamilienhauses. Das Haus wurde allerdings zunächst nicht verkauft. Erst nachdem der Verkäufer das Haus in zwei Eigentumswohnungen aufgeteilt hatte, erwarben die Makler-Kundin und ihr Bruder nebst Ehefrau jeweils eine Wohnung.

Dabei räumten sie sich gegenseitig ein Vorkaufsrecht ein. Außerdem verpflichteten sie sich jeweils gegenüber dem Verkäufer, für den Gesamtkaufpreis zu haften. Maklerprovision wollten sie keine zahlen.

Die Sache ging bis zum Bundesgerichtshof. Hier mussten sich die Käufer eines Besseren belehren lassen. Die obersten Richter sahen eine wirtschaftliche Kongruenz zwischen Angebot und Vertragsobjekt. Und darauf kommt es an. Hinzu kam die enge persönliche und wirtschaftliche Verbindung des Bruders zu der Makler-Kundin (BGH, Urteil vom 13.12.2007, III ZR 163/07).

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