Kein Schadensersatz bei Sturz über Gartenschlauch

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Ein über die Straße verlegter dünner Gartenschlauch stellt ein geringfügiges und von jedermann erkennbares Hindernis dar. Wer darüber stolpert und sich verletzt, ist für den Schaden selbst verantwortlich - sei es als Inline-Skater, sei es als Fußgänger.

Eine Inline-Skaterin war auf einem über die Straße verlegten Gartenschlauch zu Fall gekommen und hatte sich verletzt. Sie machte für die "Stolperfalle" die Eigentümer des anliegenden Grundstücks verantwortlich und verlangte Schadensersatz.

Das Oberlandesgericht Koblenz entschied: "Augen auf im Straßenverkehr!" Das gilt für Inline-Skater wie für Fußgänger gleichermaßen. Ein dünner Gartenschlauch mit wenigen Zentimeter Durchmesser stellt ein Hindernis dar, das jeder klar erkennen kann. Wer darüber stolpert und sich verletzt, hat keinen Schadensersatzanspruch. Der Grundstückseigentümer hat seine Verkehrssicherungspflicht nicht verletzt (OLG Koblenz, Beschluss vom 15. 1. 2008, Az. 5 W 15/08)

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