Erfolgshonorar für Rechtsanwälte bald zulässig

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Anwälte dürfen künftig ihre Honorare erfolgsabhängig vereinbaren. Eine Dresdner Rechtsanwältin brachte den Stein ins Rollen. Sie vertrat zwei mittellose Amerikaner in einem Entschädigungsprozess im Zusammenhang mit Enteignungen im Dritten Reich.

Dabei erstritt sie für die beiden einen Betrag von 160.000 Euro.  Als Erfolgshonorar beanspruchte sie 53.000 Euro für sich, was in Deutschland bislang gesetzlich nicht möglich war. Weil die geschäftstüchtige Anwältin die  vom Anwaltsgerichtshof verhängte Geldbuße nicht zahlen wollte, ging sie bis zum Bundesverfassungsgericht und bekam Recht.

Das höchste deutsche Gericht kippte das seit mehr als 60 Jahren bestehende Verbot des Erfolgshonorars für Anwälte und gab dem Gesetzgeber auf, eine entsprechende Neuregelung bis zum 30. Juni 2008 zu schaffen (BverfG, Beschluss vom 12.6.2006, 1 BvR 2576/04).

Vorteil für Sie: Gerade bei Rechtsstreitigkeiten, deren finazielles Risiko nicht kalkulierbar ist, wie zum Beispiel bei Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen, haben Sie dann die Möglichkeit, das Risiko auf den Anwalt abzuwälzen.

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