Steuer für gefährliche Hunde auch für einen Dackel zulässig

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Kommunen dürfen Hundehalter bei besonderer Gefährlichkeit der Tiere zu einer höheren Hundesteuer heranziehen. Dabei kann es auch für einen Dackelbesitzer teurer werden. Die erhöhte Steuer für gefährliche Hunde ist zu bezahlen, wenn ein Kampfdackel einen Nachbarn ins Bein gebissen hat.

Ein Dackelbesitzer klagte gegen die Veranlagung zur Hundesteuer für seinen Vierbeiner. Hier sollten statt bislang 50,00 € pro Jahr 500,00 € fällig werden. Diesen Betrag sah die entsprechende Gemeindesatzung für gefährliche Hunde vor.

Der Dackel war als gefährlich eingestuft worden, nachdem er einen Nachbarn ins Bein gebissen hatte. Dem hielt der Hundehalter zwar entgegen, der Nachbar habe zuvor Steine auf den Dackel geworfen - jedoch ohne Erfolg.

Das Verwaltungsgericht Gießen entschied, die Voraussetzungen, nach denen ein Hund als gefährlich einzustufen ist, liegen in diesem Fall vor. Der Dackel hat nachweislich den Nachbarn ins Bein gebissen. Er ist deshalb nach der Satzung als gefährlich zu charakterisieren (VG Gießen, Urteil vom 17.3.2014, 8 K 1563/13.GI ).

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