Schulverweis nach Faustschlag ins Gesicht zulässig

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Ein Gymnasiast muss nach einer Gewalttat die Schule wechseln. Hier hatte in 15-Jähriger seinem Mitschüler ohne Vorwarnung gezielt ins Gesicht geschlagen.

Ein 15-jähriger Gymnasiast schlug einen Mitschüler mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht, sodass dieser eine doppelte Nasenbeinfraktur erlitt. Der Neuntklässler hatte ohne Vorwarnung zugeschlagen. Als Strafe für diese Attacke sollte er an eine andere Schule überwiesen werden. Dagegen zog er vor Gericht - und verlor.

Das Verwaltungsgericht Berlin gab der Schulverwaltung recht. Zeigt sich ein Schüler derart gewaltbereit, darf er an eine andere Schule geschickt werden. Sein Verhalten widerspricht den Bildungs- und Erziehungszielen des Schulgesetzes (z. B. soziales Handeln entwickeln, Konflikte gewaltfrei lösen). Der tätliche Angriff des Schülers rechtfertigt deshalb eine drastische Sanktion, zumal in diesem Fall alle anderen bisherigen Erziehungsmaßnahmen das Verhalten des 15-Jährigen nicht positiv beeinflusst haben (VG Berlin, Beschluss vom 3. 5. 2010, Az. VG 3 L 187.10).

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