Gesundheitsschäden durch Mobbing gelten nicht als Berufskrankheit

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Wer durch Mobbing am Arbeitsplatz gesundheitliche Schäden erleidet, hat keinen Anspruch auf Entschädigung gegen die gesetzliche Unfallkasse. Diese muss nicht zahlen, da die Folgen von Mobbinghandlungen weder als Berufskrankheit noch als Arbeitsunfall anerkannt sind.

Eine Arbeitnehmerin fühlte sich aufgrund negativer Gerüchte am Arbeitsplatz gemobbt. Sie führte psychische Gesundheitsstörungen auf diese Mobbinghandlungen zurück. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung beantragte sie deshalb eine Entschädigung. Die Unfallkasse Hessen lehnte den Antrag jedoch ab, eine Berufskrankheit liege nicht vor.

Auch das Hessische Landessozialgericht verneinte das Vorliegen einer Berufskrankheit und lehnte deshalb die Forderung der Frau ab. Mobbing und darauf zurückzuführende Gesundheitsbeeinträchtigungen sind nicht als Berufskrankheit anerkennt.

Auch ein Anerkennung der Folgen als Arbeitsunfall scheidet aus, weil keine zeitlich auf höchstens eine Arbeitsschicht begrenzte Einwirkung vorliegt. Dies wäre nach dem Gesetz aber erforderlich, um einen solchen Anspruch zu begründen (Hessisches LSG, Urteil vom 23.10.2012, L 3 U 199/11 ).

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