Teurer Wiesnbesuch

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2.000,00 € Geldstrafe: Betrunkener Radfahrer beleidigt Polizeibeamte.

Ein Mann fuhr angetrunken nach einem Besuch der "Wies´n" in München gegen 23 Uhr auf dem Fahrrad nach Hause. Auf einer Brücke blieb er mit seinem Rad am Bordstein hängen und stürzte. Als er weiterfahren wollte, fiel er erneut hin. Dadurch erregte er die Aufmerksamkeit zweier Polizisten, die ihn daraufhin kontrollierten.

Der Mann beleidigte sie dabei mit den Worten: "Woast, was i Hanswurschtn sag, i zahl euch zwei Deppen". Bei der Blutprobe stellte sich heraus, dass er mit 1,56 Promille im Blut auf dem Fahrrad gesessen hatte.

Das Amtsgericht München verurteilte den Radfahrer wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung zweier Polizeibeamte zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 50 €, insgesamt 2.000,00 €.

Auch wenn die Blutalkoholkonzentration (BAK) noch knapp unter der Grenze für die absolute Fahruntauglichkeit bei Radfahrern lag, nämlich 1,6 Promille, so zeigte er nach den Aussagen der Polizeibeamten doch erhebliche Ausfallerscheinungen. So ist er aufgrund des Alkoholkonsums nicht nur unsicher Rad gefahren. Er hat auch bei der Polizeikontrolle gelallt und geschwankt. Er war schlichtweg nicht mehr in der Lage, sicher Rad zu fahren. Das Gericht ging daher von einer so genannten relativen Fahruntauglichkeit aus. Zugute hielt ihm das Gericht, dass er sich bei den Polizisten entschuldigt habe (AG München, Urteil vom 14.4.2014, 941 Cs 433 Js 201067/14 ).

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