Einmal mit Kokain erwischt - Führerschein weg!

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Schon der einmalige Konsum von Kokain rechtfertigt in der Regel den sofortigen Entzug des Führerscheins.

Ein 47-jähriger Autofahrer geriet in eine Verkehrskontrolle. Laut Polizeibericht wurde er aufgrund von Ausfallerscheinungen einem (freiwilligen) Drogentest unterzogen. Sowohl der Drogentest als auch die nachfolgende Blutentnahme bestätigten, dass er unter dem Einfluss von Kokain stand. Die zuständige Behörde entzog dem Mann daraufhin die Fahrerlaubnis mit sofortiger Wirkung.

Das Verwaltungsgericht Trier bestätigte das Vorgehen der Behörde. Gerade die Einnahme von Kokain führt zu nicht genau vorherzusehenden Ausfallerscheinungen und gleichzeitig zu Selbstüberschätzungen. In der Folge ist ein sicheres Führen eines Kraftfahrzeugs nicht mehr gewährleistet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit musste die Behörde daher dafür sorgen, dass der Autofahrer ab sofort keine Kraftfahrzeuge mehr führt.

So rechtfertigt bereits der einmalige Gebrauch von Kokain den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis - und zwar unabhängig von der Höhe der gemessenen Betäubungsmittelkonzentration (VG Trier, Urteil vom 5.1.2016, 1 L 3706/15 ).

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