Kein Kaskoschaden bei Fahrzeugverlust durch Betrug

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Wer sein Fahrzeug verkauft und dabei einem Betrüger auf den Leim geht, kann von seiner Kaskoversicherung nichts erwarten.

Ein Mann wollte sein Auto verkaufen und annoncierte. Es meldete sich ein "Prof. Dr. ..." . Dieser kaufte das Fahrzeug und bezahlte mit einem Barscheck. Das Fahrzeug, an dem sich der Verkäufer zur Sicherheit das Eigentum vorbehalten hatte, nahm er gleich mit . Es kam, wie es kommen musste: Der Scheck war nicht gedeckt, den Professor gab es nicht und das Fahrzeug konnte nicht aufgefunden werden.

Pech gehabt. Die Kaskoversicherung muss nur bei Diebstahl und Unterschlagung, aber nicht bei Betrug zahlen. Daran änderte auch der vereinbarte Eigentumsvorbehalt nichts (LG Dortmund, Urteil vom 21.11.2007, 22 O 96/07).


Rechtstipp:
Wer beim Autoverkauf an unbekannte Dritte auf Nummer sicher gehen will, sollte das Fahrzeug nur gegen Cash aus der Hand geben.

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