Kostenerstattung für transparente Zahnspangen jetzt möglich

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Eine 30-jährige Frau wollte keine feste Zahnspange tragen. Sie entschied sich für neuartige transparente Kunststoffschienen, die alle zwei Wochen gewechselt werden müssen, aber die gleiche Wirkung haben und optisch nicht stören.

Für die Kosten in Höhe von 6.100 Euro wollte allerdings ihre private Krankenversicherung nicht aufkommen. Diese bezweifelte nämlich schon die Notwendigkeit der Behandlung. Die Zähne seien nur leicht aus der optimalen Lage herausgeschoben.

Die Frau hatte Glück. Die Richter entschieden, dass die Versicherung zahlen muss, denn aus einer kleinen Fehlstellung kann auch eine größere werden. Außerdem entschied das Gericht indirekt, dass das Kunststoffschienenverfahren von Krankenversicherungen zu erstatten ist (LG Lüneburg, Urteil vom 26.3.2007, 5 O 86/06).

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